Zur Secondary Motion

Da die Inhalte dieses Teils weder dem Rigging noch der Animation eindeutig zuzuordnen sind, sollen diese unter dem Überbegriff der Secondary Motion zusammengefasst werden. Der Begriff wird zwar im eigentlichen Sinne nur den Bereichen zugerechnet, die aus diesen resultieren oder die das Detail in einer übergeordneten Bewegung ausmachen, beispielsweise die leichten Bewegungen der Finger beim Schwenken eines Arms. Im weitesten Sinne kann man die Bewegung, die ├╝ber das IK-Skelett erzeugt wird, als “Primary Motion” (z. B. Arm wird gehoben) bezeichnen und die davon abgeleiteten Folgen als “Secondary Motion” (z. B. Stoff der Kleidung reagiert darauf). Da in der realen Welt organische Bewegungen nie komplett starr sind, ist die Secondary Motion das Element, das einer Animation den letzten optischen Schliff verleiht.